Markthalle Marheinekeplatz – Berlin Kreuzberg

Marheineke Markthalle Berlin-Kreuzberg

Leistungen de+: LP 1-8, Generalplanung

Baukosten KGR 200-700: ca. € 5 Mio.,

Bauzeit: 10 Monate

Bauherr: BGM – Berliner Großmarkt GmbH

Grundzüge des Konzepts:

Die Markthalle wurde hell und freundlich neugestaltet. Um die Nutzbarkeit und Attraktivität der Markthalle zu verbessern, wurden alle überflüssigen Einbauten in der Halle entfernt.

Boden, Wände und Decken werden von Grund auf saniert. Hierzu wurde ein neues Licht- und Farbkonzept erarbeitet. Anstelle von 4 Ladengassen gibt es nunmehr 3 Achsen, die mittlere Hauptachse verläuft nun von der Zossener Strasse durchgängig bis auf den Marheinekeplatz.

Die Felder der südlichen Fassade zur Bergmannstraße wurden geöffnet und großzügig verglast, um den fehlenden Bezug von aussen nach innen herzustellen. Insbesondere im Sommer kann auf der Bergmannstraße vermehrt Aussengastronomie angeboten werden.

Um eine harmonisches und einheitliches Erscheinungsbild zu erhalten, wird es wie ursprünglich für die Marktstände wieder ein einheitliches Grundsystem geben. Für die Gesamthalle wird ein nachhaltiges Enegiekonzept entwickelt.

Die Struktur der Markteinheiten ist kleinteilig geblieben. Die 3 Hauptachsen in Längsrichtung der Halle sollen sich thematisch wie folgt unterscheiden:

  • Handwerkergasse: (Rücken der Halle/ Nordseite) Nahversorgung Kiez, z.B. Schuster, Friseur
  • Marktplatz (Mitte der Halle/ beidseitig der Durchwegung) Frische: z.B. Obst, Gemüse, Fleisch, Käse
  • Kulinarium (entlang der Fensterfassaden/ Südseite) Spezialitäten/ Gastronomie

Die linsenförmige Aufweitung der Mittelachse symbolisiert den Marktplatz, auf dem neben besonderen Aktionen auch Produkte aus der Region präsentiert werden können. Die prägnante Form stiftet Identität und Wiedererkennbarkeit. Durch die Grundstruktur von langen Hauptachsen und kurzen Quergassen wird eine gute Orientierbarkeit geschaffen.

Die einzelnen Marktstände sind in Ausformung und Farbgebung so gestaltet, daß sie bildhaft an herkömmliche Marktstände erinnern. Andererseits sind sie in ihrer Ausbildung der Standkonstruktionen südländischer Markthallen angelehnt.

(Das nebenstehende Photo wurde von Fotograf ThomasSpier zur Verfügung gestellt.)

In der linsenförmigen Aufweitung ist die Erschließung der neuen Galerieebene angeordnet. Eine breite Treppenanlage sowie eine Fahrstuhl erschließen das 1. OG mit ca. 720 qm Verkaufsfläche sowie das UG mit den Kundentoiletten.

Rendering aussen

Die tatsächliche Umsetzung entspricht weitesgehend dem Rendering, das im Vorfeld zur Veranschaulichung der architektonischen Grundidee gefertigt wurde.

Rendering innen:

Diese Perspektive wurde zur Überprüfung der Farbgebung und Ausformung der Zeltkonstruktion der Marktstände gerendert. Wir können mit einfachen Mitteln die Wirkung der Architektur vorab prüfen und die Schlussfolgerungen in die weitere Planung mit einfließen lassen.

(Das nebenstehende Photo wurde von Fotograf ThomasSpier zur Verfügung gestellt.)

Blick von der Galerie:

Dieses Bild wurde zur Eröffnung, also ca. 6 Monate nach Erstellung des oben abgebildeten Renderings, fotografiert.

Die bauliche Umsetzung erfolgte in etwa entsprechend unserer Planung und deren Darstellung.

Lageplan

Die Marheineke Markthalle erhält auf der Südseite 4 weitere Eingänge. Die Aussengastronomie in diesem Bereich verlängert die positive gewerbliche Entwicklung in der Bergmannstraße über den Marheineke-Platz bis an sein östliches Ende.

Grundriss:

Die linsenförmige Aufweitung der Mittelachse symbolisiert den Marktplatz, auf dem neben besonderen Aktionen auch Produkte aus der Region präsentiert werden können.

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